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Steinkellertor und Zehentkeller

Steinkellertor und Zehentkeller

Das Steinkellertor ist das jüngste der sieben Tore am Burggelände. Es erhielt seinen Namen vom westseitig angebauten, tief aus dem Stein gehauenen Keller.

Laut der Inschrift am Schlussstein, also dem obersten Stein des Torbogens, wurde dieses Tor 1690 vom Enkelsohn der „Gallerin“, Johann Rudolf vom Purgstall, errichtet. Der ursprüngliche Torbau war aus Holz, wie uns eine Ansicht aus dem späten 17. Jh. veranschaulicht. Der linke Durchgang führt zum Stein- oder Zehentkeller. In diesem wurden der Wein- und der Getreidezehent gelagert. Der Zehent war der zehnte Teil der Ernte, den die Untertanen als Naturalabgabe an den Burgherrn zu übergeben hatten.

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