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Familie Liechtenstein

Familie Liechtenstein

Seit 7 Generationen im Besitz derselben Familie

Im Jahre 1822 kaufte ein Vorfahre der Familie Liechtenstein die Riegersburg. Johann I. von und zu Liechtenstein erwarb die Burg im Zuge großer Besitzkäufe in der Steiermark. Damals standen die Ländereien rund um solche Burgen und Schlösser im Vordergrund. Der Haupterwerb lag auf der Land- und Forstwirtschaft. 

Die Erhaltung der Hochburg gestaltete sich zunehmend schwieriger und so zog sein Nachfolger Franz de Paula den Abbruch der Festung in Erwägung. Schon damals wurde der große überregionale Bekanntheitsgrad und die Notwendigkeit der Riegersburg als Identifikationspunkt als Gegenargument von öffentlicher Hand verwendet. Nach langen Verhandlungen wurde die Erhaltung der Burg sichergestellt. Seit mehr als 120 Jahren werden Gäste empfangen. Was anfänglich als ein vorsichtiger Versuch, die Burg der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, begann, wurde zunehmend professionalisiert. Unter Prinz Friedrich und Prinzessin Annemarie – die Eltern des jetzigen Burgbesitzers – erlebet die Burg 1987 eine touristische Initialzündung.

Die Landesausstellung „Hexen & Zauberer“ brachte mehr als 350.000 Besucher in die Burg. Damit war sie wieder als absolutes steirisches Wahrzeichen etabliert. Weiters folgten diverse Ausstellung wie zum Beispiel „Klar & Fest“ die Geschichte des Hauses Liechtenstein 1996. Die dringend notwendig gewordene Aufstiegshilfe wurde 2003 installiert.

2009 konnte die Burg in gutem Zustand an die nächste Generation übergeben werden. Prinz Emanuel und seine Frau Prinzessin Sonja nehmen sich seitdem um das Schicksal dieser geschichtsträchtigen größten Festungsanlage des Landes an. Diverse Aus- und Umbauten sowie die Etablierung weitere Attraktionen wurde bis jetzt von ihnen durchgeführt. Mit ihren drei Kindern ist die Hoffnung groß, dass die Riegersburg auch von weiteren Generationen der Familie erhalten werden wird.